Wissenswertes über die LEADER-Region Hochsauerland :

Stärken und Schwächen

Den Herausforderungen begegnen und Zukunft schaffen

Wie fast alle Ländliche Gebiete haben auch wir uns in unserer lebenswerten Region Hochsauerland einigen Herausforderungen zu stellen: 

  • Abwanderung der Jugend und Überalterung
  • Leerstand
  • Alte, bisher intakte dörfliche Strukturen gehen allmählich verloren
  • Fachkräftemangel in Teilbereichen der Region 
  • Medizinische Versorgung noch gut – aber Überalterung und Nachfolgeprobleme bei Ärzten 
  • Umgang mit den Flüchtlingen und die Aufnahme der Neubürger in die dörflichen Gemeinschaften und die Arbeitswelt 

Unser für die Bewerbung zur LEADER-Region erstelltes Gebietsbezogenen integrierten Entwicklungskonzeptes (GIEK) stellt folgende Handlungsfelder heraus:

  • Wirtschaft, Gesundheit, Tourismus, Naherholung
  • Wohnen, Versorgen, Mobilität, Energie
  • Bürgerschaftliches Engagement für Integration
  • Natur, Umwelt, Bildung, Kultur

 

  Wesentliche Stärken:
Wirtschaft, Gesundheit, Tourismus, Naherholung

  Stabile klein- und mittelständische Betriebe
  Frühzeitige Kontakte zwischen Betrieben und Schülern
  Überschuss an Ausbildungsstellen
  Günstige Gewerbeflächen
  Niedrige Arbeitslosenzahlen
  Hochwertiges touristisches Angebot
  Hohe Übernachtungs- und Gästezahlen
  Ausgeprägter Standort für Gesundheitswirtschaft

  Wesentliche Stärken:
Wohnen, Versorgen, Mobilität, Energie

  63% der Wohnungen in Privateigentum
  Verfügbares Bauland zu günstigen Preisen
  Leerstandsquote mit 2,7% noch gering
  Medizinische Versorgung noch relativ gut
  ÖPNV-Netz in der Region zufriedenstellend
  Hoher Waldflächenanteil als Ressource der Energiegewinnung

  Wesentliche Stärken:
Bürgerschaftliches Engagement für Integration

  Hohes ehrenamtliches Engagement in über 800 Vereinen
  Unterhaltung zahlreicher Gemeinschaftseinrichtungen durch Ehrenamtliche
  Beteiligung Jugendlicher in Vereinen/Jugendparlamenten
  Zusammenhalt der Dorfgemeinschaften
  Bürgerhilfevereine (in Teilgebieten) als Ansprechpartner
  Existenz einiger Generationenprojekte

 Wesentliche Stärken:
Natur, Umwelt, Bildung, Kultur

  Waldflächen-Anteil von 52,3% der Regionsfläche
  Hochwertige Natur- und Landschaftsschutzgebiete (72% der Gesamtfläche mit Schutzgebietsstatus)
  Hohes Tourismus-Potential durch Natur und Landschaft
  Vielzahl von ausgebildeten Natur- und Geoparkführern
  Umfassendes Schulangebot für Allgemeinbildung sowie für Berufs- und Weiterbildung
  Vielzahl von außerschulischen Lernorten
  Erlebnis der Bergbaugeschichte durch Bergbauroute und Geopark Grenzwelten

  Wesentliche Schwächen:
Wirtschaft, Gesundheit, Tourismus, Naherholung

    Infrastruktur (Straße, Schiene, Breitband) mit Nachholbedarf
  Mangelnde Verfügbarkeit von Fachkräften
  Abwanderung junger Menschen überdurchschnittlich
  Deutlich mehr Auspendler als Einpendler
  Unterdurchschnittliche Kaufkraft
  Nachholbedarf bei Gesundheits- und Kurorte-Angebot


  Wesentliche Schwächen:
Wohnen, Versorgen, Mobilität, Energie

  Hoher Rückgang der Bevölkerung (7,2%)
  Besonders hoher Rückgang (rund 14%) bei Altersgruppen 18-25 Jahre
  Überalterung und Nachfolgeprobleme bei Ärzten
  Erschließung mit leistungsfähigen Straßen in Teilen der Region stark nachteilig
  Anbindung Schienenverkehr in Teilen der Region nachteilig
  Starker Nachholbedarf bei Breitbandversorgung

  Wesentliche Schwächen:
Bürgerschaftliches Engagement für Integration

 Nachwuchsmangel im Ehrenamt durch schulische und berufliche Anforderungen
  Beteiligung der Jugend an Regionalentwicklung noch zu niedrig
  Schwächung des Ehrenamtes durch Bevölkerungsrückgang
  Nicht ausreichende Entlastungsangebote für junge Familien
  Fehlen räumlicher Anlaufstellen
  Wenige Mehrgenerationenhäuser

  Wesentliche Schwächen:
Natur, Umwelt, Bildung, Kultur

  Bewusstsein für gegenseitige Belange von Natur und Landwirtschaft teilweise noch zu gering
  Einsatz neuer Medien für Naturerlebnisse noch zu gering
  Infrastruktur für Führungen noch nicht ausreichend
  Erhebliche Abnahme der Schülereingangszahlen in den nächsten Jahren
  Ganztagsschulen mindern Vereinsaktivitäten
  Berufliche Ausbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten noch zu wenig bekannt
  Fehlende Mittel für Besuch außerschulischer Lernorte

Regionalverein LEADER-Region Hochsauerland e.V.

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